Monday, December 11, 2006

MIT DEM BLAULICHT AM DACH UM DIE WELT #3

sachkundeunterricht für gelbbehoste.

melk. so quasi gleich wieder da.
scheibbs. immer der nase lang und dann runter.
tulln. hat eine skyline.
gugging. heißt mit vornamen maria.
waidhofen/thaya. da sieht man vom kirchturm aus den a* der welt.
gmünd. dort ist es kälter als draußen.
mistelbach. muss sein mit licht und berg.
horn. und gott in seinem zorn erschuf das krankenhaus in horn.
wiener neustadt. such such such die abteilung.
baden. rauf runter rauf runter da.

habeo lagerkoller

Sunday, December 10, 2006

D80



ich bin weider ein mensch.
ich besitze wieder eine nikon.
sie hat keinen namen und das ist auch gut so.
mußte nur mal erwähnt werden.

(photo by mm - thanks!)

Tuesday, November 28, 2006

BRUDER BLEIBT BRUDER

mein kleiner bruder wie er leibt und lebt. wir haben uns gefetzt, wie es sich eben gehört, und doch glaub ich, ich werd ihn und seine macken vielleicht nicht im alltag, aber doch, nach meinem abgang sehr vermissen.

gefunden in dem nimbus seiner gallery.

PLATZWECHSEL #2

mietvertrag. wohnungsschlüssel. glücklich.

im zuge des debakels "die tür klemmt" lernte ich meine hausmeisterin kennen. ich kannte bis dato keine hausmeister, doch sie ist so, wie man sich eine solchige vorstellt. so wie marianne mendt im kaisermühlen blues, ich glaub ihre rolle dort war ja die einer hausmeisterin. klein und rundlich, blond gefärbt, alterslos irgendwo zwischen 50 und 60, irrsinnig hilfsbereit und zehnmal so neugierig.

eigentlich wollte ich nur zähler ablesen gehen. dann dachte ich mir, wo ich schon mal da bin, kann ich mich gleich eingewöhnen. ich hab mich hingesetzt und mich umgeschaut. komisch, im "zuhause"-haus bei den eltern tut das verwöhnte kind, der faule teenie, alles freiwillig, nur nicht putzen. ich war da nie eine ausnahme. doch heute hüpfe ich prompt wieder vom sofa auf, gehe zum spar um die ecke und kaufe einen kübel, wettex und glitzi. überraschung, meine fensterrahmen sind gar nicht grau-gesprenkelt. einen besen bzw. ein aufwischen wollten sie mir beim spar allerdings nicht verkaufen - wo kauft man sowas eigentlich? - also muß das bodenputzen noch warten. derweil wird mit schuhen gegangen, sonst kriegt man koalitionssocken. wundersamerweise machte mir das putzen sogar spaß - schließlich ist es meine wohnung, und ich will mich darin wohlfühlen, anders als in pb.

wegen der möbel muß ich mir noch was überlegen. sie gefallen, doch sie sind nicht das was ich mir vorstelle. jetzt ärgere ich mich weiter mit der inode-registrierung, und morgen hol ich kartons vom christoph. :-)

Monday, November 27, 2006

PLATZWECHSEL #1

talblick wechselt den wohnsitz, das ist wohl inzwischen hinlänglich bekannt. unter dem titel /platzwechsel/ kann man in der nächsten zeit vom /abenteuer wien/ lesen.

morgen geht's daran, den mietvertrag zu unterschreiben. heute sämtlichen papierkram organisiert, nun ja den reisepaß werde ich noch suchen müssen, ich muß ja schließlich beweisen können, daß ich ich bin. dafür habe ich schon das geld abgehoben, kaution provision erste monatsmiete, ein ganzer haufen eben, ich hab noch nie so viel geld auf einmal in der hand gehabt, doch diese freude habe ich nicht lange...

wer übersiedelt, der braucht kartons. woher nehmen? heute habe ich beim spar bananenkisten geholt, um bücher drin zu stapeln. habe begonnen, die beiden großen regale in meinem zimmer auszuräumen... sie sind noch nicht mal annähernd leer, doch fünf bananenkisten und ein großer papiersack sind schon übervoll mit büchern. das kann ja noch heiter werden, es geht ja nicht nur um die großen regale, auch um die bücher, die ich ins wohnzimmer ausgelagert habe, und die schulbücher und schulliteratur, die oben liegen. das werden mit sicherheit nochmal so viel kisten.

ja, gewand waschen sollte ich auch noch, keine ahnung ob ich in der wohnung eine waschküche habe, oder eine waschmaschine, die ich nicht habe, brauche. ich brauche sowieso so viel, an was man im ersten anlauf gar nicht denkt. ob ich schon einen fernseher habe und internet, fragen freunde unter anderem, doch was erstmal wichtiger ist sind dinge wie bettwäsche, handtücher, eine kaffeemaschine, lauter so sachen.

heute muß ich auch noch die frage mit dem auto endgültig klären.

huiii... jetzt wird mir erst so richtig bewußt, was für ein großer schritt das eigentlich ist!

Sunday, November 26, 2006

MIT DEM BLAULICHT AM DACH UM DIE WELT #2

das leben daneben

wir dachten ja, nach freitag, wiener neustadt wäre auf dem besten wege, etwas besonderes zu werden. doch heute ist die welt wieder in ordnung, scheibbs ist und bleibt scheibbs. nur die frau doktor, die möchte noch nach mistelbach, denn mistelbach ist ihr scheibbs.

am samstag im NFS kurs habe ich hygienelehre und infektionstransporte acht stunden lang über mich ergehen lassen müssen, mit zahnstochern in den augen. und heute starten wir los, noch vor dem mittagessen, verkleidet wie irgendwelche surrealistischen aus dem winterschlaf ausgebrochenen vogelgrippescheuchen, 3er-masken häubchen handschuh grüne kittel, verdacht auf meningitis im auto, krawall und rämmi dämmi. das ist unsere art von action, ich liebe es

und das leben daneben? das existiert nicht mehr. aber bald.

Monday, November 20, 2006

PUNSCH UND KOMMERZ

/vorbemerkung:daß der großteil meiner freunde verrückt ist, das war mir vollkommen bewußt. doch so verrückt, mitten im grausigsten november über die weihnachtsmärkte zu ziehen?! nun ja, ich machte gute miene zum bösen spiel, und.../

der punsch fließt in strömen, strömen, strömen, der weihnachtsmann kann sich kaum noch auf den beinen halten. psychedelisch blinken die lichter und aus den boxen hämmert falschfröhlich "last christmas". und alle grölen im chor und freuen sich des lebens, verstand, emotion und urteilsfähigkeit ausgeschaltet vor lauter punsch und lebkuchenherz. was zumindest beim punsch verständlich ist, doch nicht entschuldbar, ausgerechnet zu dieser zeit im jahr, und was ist mit dem rest? doch freuen sie sich, hinter dieser plastik- und lamettafassade? das baumfest ist was für kinder.

überall die gleiche punschpisse, alle zwei meter ein anderer stand, dazu langos und maroni und zuckerwatte und "kandidierter" scheißdreck. schlecht wird einem. grottenolmschlecht.

überall nur klimbim. man diskutiert noch, welcher christkindlmarkt gut ist und welcher nicht, angeblich gibts auf dem einen nur ramsch und auf dem zweiten nicht, doch bei eingehender betrachtung findet man zwei szenarien: man sieht etwas, fragt nach dem preis, findet zwei standln weiter genau dasselbe, nur teurer. oder man geht über den bekammten /qualitativen/ markt, findet etwas, was man in genau derselben ausführung um genau denselben preis später auch auf dem /ramsch/markt findet.

man quetscht sich durch betrunkene menschenmasse, friert, es ist zum plärren, doch man kotzt fröhlichkeit aus, und macht einen wahnsinnsstress, weil unbedingt jeder dreimal-ums-eck-stiefcousin und der beste freund von der exfreundin vom bruder der nachbarin ein geschenk brauchen. müssen. scheine über scheine gehen den bach runter. für nix und wieder nix. man schreibt listen und macht hektik, doch es ist erst november...

wunderprächtig, diese zeit im jahr.
ich stuhle auf das baumfest.

Friday, November 17, 2006

BANANENKISTEN

es ist fix und ich bin raus. aber sowas von raus. klein talblick unterschreibt nächste woche die eingangspapiere in ihr very own chaos. und da fällt ihr auf: knapp eine kiste an gewand und noch eine kiste voll krimskrams wird begleitet von gut und gerne 12 (in worten: zwölf) laufmetern an büchern. wieviel kisten das wohl werden?